Unser Verein – unser Projekt

Am Anfang war die Idee

Die Idee: Eine Waldfläche für Hunde. In Dänemark gibt es schon unzählige solche Flächen, warum nicht auch hier bei uns in Lünen? Eine solche Fläche ist eingezäunt, so dass jeder Halter seinen Hund frei laufen lassen kann und weder Wild noch andere Spaziergänger gestört werden. Gerade bei uns im dicht besiedelten Ruhrgebiet ist es ja nicht immer einfach, unseren Vierbeiner genügend Auslauf zu bieten und nicht sofort über den Jogger zu stolpern oder dem nächsten Radfahrer im Weg zu stehen.


Pixabay CC0, jarmoluk

Idee wird viral

Die Idee fand nun also ihren Weg nach Lünen und im Internet waren auch schnell unzählige Halter gefunden, die in einer entsprechenden Facebook-Gruppe die Idee ebenfalls gut fanden. Also ging es nun um die konkretere Umsetzung. Noch als „loser Haufen“, aber bepackt mit einer neuen Idee, suchten wir Kontakt zur Stadt. Im Gebiet von Tockhausen im Stadtteil Brambauer bot sich eine Waldfläche dafür an. Doch diese wurde es nicht, denn es war eine Waldfläche – und einen Wald darf man in Deutschland nicht einfach umzäunen. Aber die Idee war nun da und eine Alternative musste her. So fanden wir zusammen mit der Stadt schräg gegenüber der ursprünglich ins Auge gefassten Fläche eine brach liegende Wiese. Warum nicht die als Freifläche nutzen. Diese dürfte man umzäunen und anschließend mit Bäumen versehen. Wir bauen uns also unseren eigenen Wald, auch wenn es kein „Wald“ im rechtlichen Sinne ist.


Der Verein

Wo wir schon bei rechtlichen Themen sind, stellte sich die Frage, wer das Projekt in die Hand nehmen sollte. Dafür gründeten wir Ende August 2017 einen Trägerverein, welcher dann diese Fläche der Stadt pflegt. Der Verein ist in das Register des Amstgerichtes Dortmund eingetragen und das zuständige Finanzamt hat auch sofort die Gemeinnützigkeit bestätigt.

Rechtlich sind wir nun gut aufgestellt und können auch das Engagement von Spendern und Sponsoren steuerlich vorteilhaft bescheinigen.


Rosenmontag 2018 – wir legen los

Nachdem das Thema im Rat und im zuständigen Ausschuss des Rates erörtert wurde und die Verwaltung der Stadt dieses Projekt ebenfalls befürwortete, ging es Anfang 2018 an die praktische Umsetzung. Im Schneeregen am Rosenmontag starten wir, die Fläche zu bereinigen. Altholz und Sturmschäden an den Bäumen am Rand musste beseitigt werden, Freischneider beseitigten unerwünschten Bewuchs wie Brombeeren und Brennnesseln. Schließlich kamen im März 2018 die ersten Bäume.


Pixabay CC0, realworkhard

Und weiter geht es.

Wie geht es weiter? Hier werden wir unsere Story zum Projekt später ergänzen.