Autor: Alexandra

Wartungsarbeiten Donnerstag 15.11.2018

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Hallo liebe Hundewald Doghausen Besucher,
am Donnerstag, den 15.11.2018 bleibt der Hundewald bis voraussichtlich 15 Uhr geschlossen!!! Es werden größere Arbeiten durchgeführt, die eine Nutzung in der Zeit nicht möglich machen.
Wir danken für euer Verständnis

Viele Grüße vom Hundewald

Der Vorstand

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Wissenswertes zum Zwingerhusten

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Pixabay CC0, jarmoluk

Was ist Zwingerhusten?

Zwingerhusten ist eine Erkrankung der oberen Atemwege von Hunden. Es ist eine Infektionskrankheit und kann durch verschiedene Erreger ausgelöst werden. Es ähnelt also sehr einer Erkältung beim Menschen.

Wie steckt man sich an?

Die Ansteckung erfolgt ebenso wie bei der Erkältung beim Menschen durch die Luft oder aber als Tröpfcheninfektion. Das geschiet, wenn ein kranker Hund Sekret aushustet oder ausniest. Ein erhöhtes Infektionsrisiko ist also überall dort gegeben wo mehrere Hunde aufeinander treffen und Kontakt zueinander haben.Die Inkubationszeit beträgt, je nach Erregertyp, 2–30 Tage. Die Infektion an sich muss erstmal keinen schweren Krankheitsverlauf auslösen. Falls jedoch mehrere virale und bakterielle Erreger zusammenwirken, kann dies zu einer schweren Verlaufsform führen.

Wie gefährlich ist Zwingerhusten?

Im Prinzip ist es wie eine Erkältung beim Menschen. Leichte Formen der Erkrankung können innerhalb weniger Tage von selbst abheilen. Ist man sich unsicher oder ist der Hund richtig angeschlagen, sollte man jedoch seinen Tierarzt konsultieren. Dieser kann dann entscheiden, ob Medikamente und Antibiotika notwendig sind. Wird der Husten verschleppt kann es ebenso wie bei uns Menschen zu einer Lungenentzündung kommen. Welpen, abwehrgeschwächte Hunde und auch alte Hunde sind etwas gefährdeter als gesunde, kernige Kerlchen. Ist ja bei uns Menschen auch häufig so. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr sollte Kontakt zu anderen Hunden möglichst eingeschränkt werden.  Hinweis zum Tierarztbesuch: Meldet euch bitte vorher an und sagt auch, dass euer Hund hustet, damit im Zweifel nicht das ganze Wartezimmer angesteckt wird.

Wie kann ich meinen Hund schützen?

Es gibt eine Impfung gegen Zwingerhusten. Das heißt allerdings nicht, dass es unmöglich ist, dass der Hund Zwingerhusten bekommt, da nicht gegen alle Erreger geimpft werden kann. Sehr wahrscheinlich ist dann der Verlauf deutlich abgeschwächt.
Meine Hunde sind gegen Zwingerhusten geimpft,  einfach um zumindest den Haupterregerstamm abgedeckt zu haben. Als mein Rüde erkrankte, war der Verlauf wirklich harmlos. Allein die Chance darauf einen milden Krankheitsverlauf zu haben ist ein guter Grund zur Impfung.

Was heißt das für den Besuch des Hundewaldes?

Das Wichtigste zuerst: Ist mein Hund krank, gehe ich nicht in den Hundewald bzw. in Hundebegegnungen!!! Weiß ich nicht, warum der Hund hustet oder hat der Hund Fieber bzw. andere Symptome, gilt das gleiche. Jeder Hundehalter hat hier erstens die Verantwortung seinem Hund gegenüber abzuklären, was das Tier hat UND er hat die gleiche Verantwortung den anderen Hundehaltern und Hunden gegenüber. Es ist nur fair, andere nicht zu gefährden! Erst wenn der Hund mehrere Tage keine Symptome mehr zeigt bzw. der Tierarzt Entwarnung gibt, geht man wieder in Hundebegegnungen. Das heißt für den Besuch des Hundewaldes aber auch, dass jeder Hundehalter durchaus einen anderen freundlich ansprechen kann, falls ihm auffällt, dass dessen Hund hustet. Vielleicht ist es dem Halter selbst noch nicht aufgefallen oder der Hund kann auch einfach eine andere nicht ansteckende Krankheit haben. Ist nichts davon der Fall, so kann man zum einen, seinen eigenen Hund erstmal vom hustenden Hund fernhalten. Auch kann man sein Gegenüber bitten, andere nicht der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen und ihn bitten, das Gelände zu verlassen. Wir setzen hier auf die Vernunft aller verantwortungsvollen Hundehalter, die wir ja wohl sind. Da die Inkubationszeit mit 2-30 Tagen schon sehr ausgedehnt sein kann, ist es im übrigen fast unmöglich festzustellen, wann und wo sich der Hund infiziert hat. Es erscheint uns daher unfair, den Hundewald leichtfertig verantwortlich zu machen falls es den eigenen Vierbeiner erwischt.

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Der Maulkorb

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Wozu dient der Maulkorb?

Mit einem Maulkorb soll verhindert werden, dass der Hund Menschen oder Tiere beißt. Des weiteren gibt es Hundehalter, die ihren Hund einen Maulkorb tragen lassen damit er unterwegs nichts frisst. Der Maulkorb wird dem Hund beispielsweise beim Ausführen oder beim Tierarztbesuch angelegt.

Wie wird der Maulkorb sicher getragen?

Ein gut sitzender Maulkorb ist das A und O! Ein Maulkorb darf den Hund nicht übermäßig behindern, das heißt, er muss so groß sein, dass der Hund hecheln und trinken kann, aber nicht so groß, dass der Hund trotzdem beißen kann. Ein zu enger Maulkorb ist – insbesondere wenn der Hund Belastungen ausgesetzt ist – gefährlich, da Hunde das Hecheln zur Regulierung der Körpertemperatur brauchen. Der Hund trägt den Maulkorb auf seiner Schnauze, er wird mit einem Riemen hinter den Ohren und an einem Halsband befestigt. Dies dient dazu, dass der Hund sich nicht selbst aus dem Maulkorb befreien kann. Häufig sieht man auch noch einen Mittelriemen, der vom Rand des Maulkorbs zwischen den Augen zum Riemen führt, welcher hinter den Ohren entlang läuft. Dies dient dem besseren Halt.

Wer „muss“ einen Maulkorb tragen?

In vielen Bundesländern Deutschlands wird in entsprechenden Vorschriften bestimmten Hunderassen (Listenhunden) generell das Tragen eines Maulkorbs (alternativ manchmal auch Halti) auferlegt. Von der Maulkorbpflicht können die Hunde unter Umständen nach einer Prüfung befreit werden. Ebenso gibt es Hunde, welche nach einem Vorfall als „gefährlich“ eingestuft werden und somit unter die Regelung für gefährliche Hunde fallen. Hierbei kann es sich um Hunde jeglicher Rasse handeln, auch um kleine Hunde. Auch diese Hunde können nach erfolgreich absolviertem Wesenstest wieder von der Maulkorbpflicht befreit werden. Genau geregelt ist dies im Landeshundegesetz, hier NRW und ggfls. In ergänzenden Vorschriften bzw. kommunalen Bestimmungen.

Maulkorb im Hundeauslauf?

Gegenfrage: Warum nicht?
Ein Hundehalter, der seinen Hund mit Maulkorb führt oder auch frei laufen lässt, zeigt Verantwortungsbewusstsein!!! Ein Maulkorb tragender Hund kann nicht beißen.
In unseren Regeln steht, dass MK tragen erlaubt ist. Dabei ist uns völlig egal warum der Hundehalter dies tut. Hunde, die unter die Regelung der Leinen- und Maulkorbpflicht fallen haben oft nur wenig Möglichkeit ohne Leine zu laufen. Dies ist in § 5 Abs.2 vom LHundG NRW geregelt.

§ 5 Pflichten
1)….
2) Außerhalb eines befriedeten Besitztums sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern sind gefährliche Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten Leine zu führen. Dies gilt nicht innerhalb besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche. Gefährlichen Hunden ist ein das Beißen verhindernder Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung anzulegen. Satz 3 gilt nicht für Hunde bis zur Vollendung des sechsten Lebensmonats.
ff….

Landeshundegesetz NRW

Hier haben wir in Satz 2 die Berechtigung dieser Hunde unseren Hundewald ohne Leine zu nutzen. Es handelt sich bei unserem Hundewald Doghausen um eine öffentliche Fläche der Stadt Lünen, welche als umfriedeter Hundeauslauf genutzt wird.

Warum es sinnvoll ist, jeden Hund an einen Maulkorb zu gewöhnen?

Es gibt einfach Situationen in denen ein MK angebracht ist. Hat ein Hund z. B. starke Schmerzen (durch Unfall, Verletzung o.ä.) liegt es einfach in seiner Natur, sich gegen „Gefahr“ „Einfluss“ von außen zu schützen. Und wenn das Tier keine andere Möglichkeit sieht, wird es notfalls seine „Waffe“ , die Zähne, einsetzen. Unsere vierbeinigen Freunde können im Zweifel nämlich nicht so abstrakt denken, dass man ihnen nur helfen möchte und auch nicht der Verursacher des starken Schmerzes ist. Daraus folgt, dass es bei einem unangenehmen Tierarztbesuch angebracht sein kann, einen Maulkorb zu benutzen. Ebenso kann es sein, dass man z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Fernreisen mit der Bahn dazu verpflichtet ist, seinem Hund (egal wie brav) einen MK aufzusetzen. Fakt ist hier, kennt der Hund einen MK, bekommt der Hund durch diesen keinen zusätzlichen Stress und nimmt den Umstand ihn zu tragen einfach hin. Ebenso wird der Stressfaktor beim Hundeführer positiv beeinflusst. Wir alles wissen, dass sich unsere Stimmung und auch Stress auf unseren treuen Begleiter überträgt. Also kann ich als Hundehalter doch viel entspannter in Begegnungen gehen, wenn ich sicher weiß, dass nichts passieren kann. Ich brauche als Hundehalter keine Angst mehr davor haben, dass mein Hund, aus welchen Gründen auch immer, anderen Menschen oder Hunde „beschädigt“ wenn es mal zu einer brenzligen Situation kommen sollte. Man kann gelassen und ruhig mit seinem Hund interagieren.

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