Antwort: Gemeinsam können wir mehr erreichen

Heute morgen haben wir hier einen kritischen Leserbrief veröffentlicht, der uns per Email erreicht hat. Nun wollen wir hier als Verein bzw. ich stellvertretend für den Verein antworten:

Sehr geehrter Herr XXXX,

natürlich nehmen wir auch die Sorgen und Ängste von denen ernst, die grundsätzlich gegen unser Projekt gewesen sind und sein werden. Vorweg ist zu sagen, dass es eine einhundertprozentige Übereinstimmung aller Meinungen bei keinem Projekt geben wird. Dennoch versuchen wir, gerade auch auf die negativ erscheinenden Punkte Einfluss zu nehmen, und hoffen auch auf den gleichen positiven Schritt der Gegner ihrerseits einem Konsens zu.

Ich persönlich bin beispielsweise schon seit vielen Jahren mit meinen Hunden fast täglich im Nordpark bzw. Tockhausen unterwegs und die Missstände in Bezug auf Hundehaufen sowie freilaufende Hunde kenne ich seit je her. Insofern ist durch unseren Verein hier sogar eine Besserung eingetreten, indem wir beispielsweise regelmäßig auch Hinterlassenschaften im Umfeld einsammeln. Um diese Ärgernisse hat sich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus vorher nur selten jemand gekümmert. Wenn wir zudem den Verbrauch an Kotbeuteln und das auf unserer Freilauffläche eingesammelte Volumen an Hinterlassenschaften hochrechnen, so müsste sich statistisch gesehen die Kotmenge in der gesamten Umgebung deutlich verringern.

Auch wenn es für Sie und mich als verantwortungsvoller Halter selbstverständlich ist, die Hinterlassenschaften wegzuräumen, so sind leider einzelne andere Halter unbelehrbar. Und so leidet das Image der Halter allgemein oder auch von Projekten wie z.B. unserem Hundewald unter diesen markanten Negativbeispielen, unabhängig ob Nutzer des Hundewaldes oder nicht. Auf der Fläche des Hundewaldes selbst ist zum Glück eine starke soziale Kontrolle der Halter untereinander zu beobachten. Zusätzlich stören mögliche Haufen dort keine Spaziergänger, sondern nur die anderen Nutzer, die diese Haufen dann auch wegräumen. Diese soziale Kontrolle und auch der Griff zum Beutel für den fremden Haufen beobachten wir leider deutlich weniger außerhalb des Hundewaldes. Das ist aber auch überall in Lünen und anderswo festzustellen. Wie zuletzt Anfang Februar werden wir als Verein auch in Zukunft allgemeine Müllsammelaktionen in Brambauer aktiv unterstützen und so nicht nur die Hinterlassenschaften von Hunden, sondern auch die der Zweibeiner zusammen mit anderen Bürgern aufsammeln. Das stärkt zudem auch den Zusammenhalt der aktiven Bürger -ob mit oder ohne Zweibeiner- im Kampf für eine sauberere Nachbarschaft.

Gleiches gilt auch für die freilaufenden Hunde. Wir beobachten eher, dass im Umfeld des Nordparks, Tockhausen, am Kanal und auch den Waltroper Äckern weniger Spaziergänger mit Hund unterwegs sind, da viele den Hundewald als optimale eingezäunte Freilauffläche nutzen. Dadurch kommt es zwar zu einer punktuellen Konzentration – gleichzeitig zu einer großflächigen Entlastung. Von den Jagdaufsehern habe ich z.B. im letzten Jahr deutlich weniger Beschwerden gehört als in den Jahren zuvor.

Dass unser Hundewald so gut angenommen wird und auch immer wieder Besucher von außerhalb von Brambauer kommen, hat uns selbst überrascht. Wir hätten nicht mit dieser positiven Annahme des Angebotes gerechnet. Vielleicht liegt es auch an den Problemen, die solche Ideen anderswo in der Umsetzung haben. Direkt kennen wir das von Berichten unserer Mitglieder aus Waltrop, wo sich seit Jahren nichts konkretes tut, sondern nur Ideen geäußert werden. Dann weichen die Hundehalter auf die wenigen Möglichkeiten, die es gibt, aus. Auch aus diesem Grund möchten wir zeigen, dass so ein Projekt möglich ist und vielleicht häufiger wiederholt werden sollte. Umso mehr attraktive Hundefreilaufflächen entstehen, umso mehr entlastet es die vorhandenen.

Zur Optimierung der Parkmöglichkeiten am Freibad sind wir auch schon mit dem Ordnungsamt der Stadt Lünen und dem Freibad im Gespräch. Eine bessere Beschilderung, die Ausweisung von mehreren Behindertenparkplätzen und die Sicherstellung der Feuerwehrzufahrten haben wir zuletzt mit dem Ordnungsamt vor Ort besprochen. Die Zufahrt über andere Strecken können wir nicht weiter beeinflussen, ebensowenig das fehlende Verständnis der Autofahrer allgemein in Bezug auf klare Regeln des Straßenverkehrs. Alle unsere Anfahrtbeschreibungen und Lagepläne weisen allein die Parkflächen am Freibad für die Anreise aus.

Im Einzelnen bleibt es dann jedoch bei den individuellen Stärken und Schwächen der Halter, auf die wir alle nur versuchen können, positiven Einfluss von außen zu nehmen. Gleichzeitig wissen Sie sicher genauso wie wir, dass in allen Bereichen der gegenseitigen Kommunikation – sei es beispielsweise im Straßenverkehr oder eben unter Hundehaltern – die Resistenz gegenüber Hinweisen von Anderen nur sehr zögerlich überwunden wird. Aber da verfahren wir nach dem Prinzip, dass jeder Hinweis und jede Hilfestellung etwas erreichen kann. So nutzen wir unsere Plattformen online und auch bei Treffen, positiv auf die genannten Punkte einzuwirken. Gerade hier bietet der Verein eine optimale Möglichkeit, gezielt einen großen Teil der betreffenden Zielgruppe zu erreichen.

Wir hoffen im oben genannten Sinne auf ein Miteinander und den Schritt von beiden Seiten aufeinander zu. Eine Eskalation wollen wir mit unserem Einsatz auf jeden Fall verhindern.

Viele Grüße

Hendrik Peters
für den Vorstand des Hundewald Doghausen e.V.

Diese Antwort wurde von Hendrik Peters am 15.03.2019 auf den hier veröffentlichten Leserbrief erstellt.

Meinung: Karneval – nichts für Tiere.

Schon bei den Menschen gehen die Meinungen zum Karneval weit auseinander. Doch hier meine Meinung und mein persönliche Appell an den verantwortungsvollen Halter:

Lasst eure Hunde zu Hause.

Tiere und auch Hunde haben meiner Meinung nach nichts auf Massenveranstaltungen zu suchen. Schon wenn alles ruhig wäre, dann würden sie mit den paar Zentimetern Höhe zwischen hunderten Beinen stehen. Sie sehen also nur Beine. Viele und fremde Beine. Wenn diese dann noch dicht gedrängt sind, fehlt dem Hund jeglicher Sicherheitsabstand. Das ist selbst für die Profiliga der Hunde, ausgebildete Schutzhunde, eine Herausforderung.

Nimmt man nun den kleine Vierbeiner schützend auf den Arm, so bleiben dennoch unzählige unbekannte Menschen im Sicherheitsbereich des Hundes. Diesem und dem Hund am Boden fehlt somit auch jede Rückzugsmöglichkeit und nur der Ausweg „nach vorn“ bleibt ihm. Das sollte kein Halter seinem Hund wünschen – meine ich. Und selbst ruhige, gelassene Hunde mögen nicht so schnell aus der Fassung zu bringen sein. Aber im Falle des Falles fehlt auch diesen der Rückzugsraum und Ausweg.

Beim Karneval selbst kommen dann noch Lautstärke, Verkleidung und meist auch reichlich Alkohol hinzu. Spätestens hier überfordert man seinen Vierbeiner.

Feiern oder für den Hund da sein? Beides geht nicht.

Will man selbst ausgelassen feiern, reduziert sich die Aufmerksamkeit für seinen Partner, den Hund. Und dieser ist in solchen Situationen, in denen er nicht selbständig seinen Schutz- und Ruhebereich aufsuchen kann, noch mehr auf den zweibeinigen Partner angewiesen. Und so meine ich, dass man hier sich entscheiden sollte: Entweder bin ich für meinen Hund da oder ich lasse ihn zu Hause.

Für mich persönlich ist die Lösung, den Hund alleine zu Hause zu lassen, immer nur die zweitbeste Lösung. Besser ist natürlich, wenn ich für ihn da bin oder ihn jemanden anvertrauen kann, der ihm auch eine ruhige und entspannte Umgebung bietet. Aber wenn Großeltern, Eltern, Freunde oder gewerbliche Dienstleister das nicht bieten können, ist aus meiner Sicht ein Hund alleine zu Hause besser aufgehoben als mitten im Trubel des Karnevals.

Sicher, das Thema ist emotional und auch von den verschiedensten Meinungen besetzt. Dennoch appelliere ich an alle Halter, sich von einer vermenschlichenden Sichtweise zu trennen und das ganze kritish aus der Sicht des Hundes zu sehen. Was bringt es ihm, mit seiner Bezugsperson unterwegs zu sein, wenn dies inmitten des Trubels stattfindet. Bringt es dem Hund mehr, wenn er eine ruhige entspannte Umgebung hat, selbst wenn Herrchen oder Frauchen mal nicht dabei ist?

Ich selbst möchte meinen Vierbeinern möglichst viel Stress ersparen – habe aber gleichzeitig das Glück, als Karnevalmuffel nicht abwägen zu müssen. Anders als im Titelbild verkleide ich unsere Hunde übrigens auch nicht.

Hinweis: Dieser Artikel stellt ausdrücklich die persönliche Sicht des Autors dar. Der Artikel steht nicht für die Haltung und Meinung unseres Vereins. Möchtest Du auch zu einem Thema schreiben oder Deine Meinung hier äußern? Dann wende Dich für weitere Informationen an unseren Vorstand.

Sturmwarnung – Tipps für Hundehalter

Heute gibt es wieder einmal eine Sturmwarnung. Doch was bedeutet das für uns als Hundehalter? Schließlich wollen unsere Vierbeiner ja meist trotzdem raus. Hier ein paar Tipps von mir für den interessierten Hundehalter.

Grundsätzlich: So kurz wie nötig

Wichtg ist, dass an die Sicherheit des Vierbeiners und des Halters gedacht wird. Damit meine ich weniger die Leine am kleinen Hund, damit dieser nicht davon fliegt, es geht eher um die Verletzungsgefahren. Schließlich weht nicht nur der Wind selber sondern es werden auch viele kleinere und größere Gegenstände förmlich durch die Gegend geschleudert.

Also heißt es bei Sturm lieber den kürzesten und sichersten Weg zu wählen – dann passiert auch hoffentlich nichts. Auch sollte man Rücksicht auf den Vierbeiner nehmen, da dieser von den zusätzlichen Eindrücken überfordert oder verschreckt werden kann und dann unerwartet reagiert.

Wald ist bei und nach dem Sturm tabu

Wald ist bei Sturm tabu. Das gilt während des Sturms und auch noch danach bis zur Beseitigung der Sturmschäden bzw. der Freigabe durch die Behörden. Bäume und Äste fallen bzw. fliegen nicht nur bei Sturm, viele Schäden „entladen“ sich erst nach und nach. Hat ein Baum den anderen zunächst noch abgefangen, geben beide später nach – und dann kann man nicht mehr schnell genug reagieren.

Felder und Wiesen – aufmerksam bleiben

Auf Feldern und Wiesen kann man zwar spazieren gehen, man sollte hier aber auch den Wind und die kleinen Gegenstände wie Zweige, Reste vom Feld aber auch den Sand nicht vernachlässigen. Soetwas kann schnell nicht nur ins sprichwörtliche Auge gehen.

Gefahren gehen hier aber auch wieder von den üblichen Sachen aus. Der einzelne Baum kann umgeworfen werden, aus Hecken lösen sich lose Äste oder neue brechen ab. Schilder, Zäune und anderes sind auch nicht immer sturmfest.

In Stadt und Dorf – unerwartete Gefahren

In den Straßen von Stadt und Dorf sind natürlich auch die umherfliegenden Gegenstände zu beachten. Hier fallen auch gern Werbeflächen, Bauzäune und Schilder um. Nicht nur bei starkem Sturm werden auch Dächer abgedeckt. Dachziegel sind können dann auf den Weg knallen und weder der Hund noch selbst möchte so einen abbekommen. Liegen übrigens schon Ziegel auf dem Weg, sollte man diesen Bereich meiden.

Durch die Häuser könne auch schnell Verwirbelungen und wechselnde Windrichtungen auftreten. Da kann man nicht immer vorhersehen, von wo etwas angeweht kommt. Man sollte so auch auf das Unerwartete vorbereitet sein.

An Meer und See – romatisch und gefährlich zugleich

Wer schon mal einenb Sturm am Meer erlebt hat, kennt sicher diese Mischung aus romatisch stürmischer Stimmung aber auch den Urgewalten, die da wirken. Hier ist der angekündigte leichte Sturm schnell wesentlich stärker, da über dem Wasser nicht sich dem Wind entgegen stellt.

Das Meer ist hier absolut tabu, da Wellen, Sog und Strömungen um ein vielfaches stärker sind als an ruhigen Tagen. Also keinen Zentimeter ins Wasser gehen, da das schnell ein Meter und mehr wird. Da haben selbst Profis wenig Chancen – das kann einem alten Rettungsschwimmer schon mal geglaubt werden. Aber auch an harmlosen Seen kann ein Sturm stark und mit unerwarteten Folgen aufwarten – also Vorsicht.

Rettungswege, Straßenverkehr

Das gilt zwar immer, aber bei Sturm und anderen Gefahrenlagen umso mehr: Rettungswege freihalten. Auch ein Auto am Rand einer Zufahrt kann das breite Fahrzeug von Feuerwehr oder THW behindern.

Im Verkehr sollten die üblichen Hinweise zur angepassten Geschwindigkeit, Gegenständen auf der Fahrbahn und so weiter beachtet werden. Denkt aber auch an euren Vierbeiner. Für den sind solche Situationen oft unheimlich und zusätzlich spüren sie die Angespanntheit von Herrchen und Frauchen.

Pause im Hundewald 2018 – eine Bestandsaufnahme

Zum Jahreswechsel hatten wir dem Hundewald und uns eine Auszeit verordnet. Zwar schaffen wir vom Team es nicht wirklich, vollständig zur Pause abzuschalten, aber der Hundewald braucht diese umso dringender – so das Ergebnis meiner Bestandsaufnahme gestern, am Vormittag von Heilig Abend. Diese Bestandsaufnahme bezieht sich hier erst einmal nur auf die Fläche selbst und deren Zustand, nicht auf andere Baustellen und Projekte.

Hundehaufen? Kein Problem.

Zuerst das Positive: Auf meinem doch sehr ausführlichen Rundgang habe ich keinen einzigen Hundehaufen gefunden. Heute waren noch zwei Mitglieder mit Schaufeln unterwegs und berichteten von ein bis zwei alten verwaschenen Haufen. Das finde ich persönlich super. Die Beutel und die Abfalleimer werden offensichtlich gut genutzt. Danke!

Buddeln – das leidige Thema.

Auch positiv ist mir aufgefallen, dass einige „etablierte“ Buddellöcher, wie die an der Spielecke am Schaukasten (Holzstapel mit Durchgang) gestopft waren und dort keine großen neuen entstanden sind. Dafür ist an anderen Stellen umso mehr wieder gebuddelt worden, ohne das dies entfernt bzw. wieder verfüllt wurde. Auffällig war gegenüber dem Schaukasten die hochkant liegende „Baumscheibe mit Loch“. Auch um den Sandhügel herum sind die Begrenzungsbalken von der Außenseite oft angebuddelt.

Auch waren bei den neu angepflanzten Hainbuchen einige duch Buddeln in Mitleidenschaft gezogen worden, eine war fast völlig ausgebuddelt. Hier sollten alle ein wenig mehr auf den eigenen Hund und auch auf die Hunde der anderen Nutzer achten, da ist noch Besserungspotential da.

Ein Danke folgt hier noch an die beiden Mitglieder, die heute zum ersten Feiertag mit Schaufeln bewaffnet viele dieser Löcher schon beseitigt haben.

Die Fläche – fast ein Nutzacker

Mit Wiese haben viele Bereiche nichts mehr zu tun. Und solange unser Wald noch nicht von den Bäumen abgeschattet wird, lebt die Fläche vom Gras dazwischen. Das ist jetzt kein individuelles Problem, dass der jeweilige Nutzer verursacht, aber die doch sehr hohe Nutzung der Fläche – eigentlich ein Kompliment für das Projekt – ist im Ergebnis auch eine Gefahr, die wir im Auge behalten müssen.

Gut sieht man den Unterschied der wenig benutzen Seite oben, links vom Eingang, im direkten Vergleich der Haupttrampelfläche rechts vom Eingang. Während links der Ursprüngliche Weg durch zartes Grün führt, sind rechts weder die Wegstrukturen noch das eigentlich daneben zu erwartende Grün zu erkennen.

Handlungsbedarf

Hier müssen wir Handeln, um dem Gras eine Chance zu geben. Mir persönlich fallen dazu schon einige Sachen ein, die aber bislang immer einen oder mehrere Nachteile haben. Einige Ideen führe ich zum gemeinsamen Mitdenken hier einmal aus. Diese können gern von denen, die bis hier schon gelesen haben, in der Vereinsgruppe diskutiert werden. Bitte aber nur dort oder hier und nicht an anderen Stellen auf Facebook – wir wollen ja auch da für mehr Ordnung und Struktur sorgen.

Erholungszeiten – eine Erste-Hilfe-Maßnahme

Klar ist, dass hin und wieder wir die gesamte Fläche sperren müssen, um in Ruhe einige Sachen zu warten und eben wie gestern ungestört den Bestand aufnehmen zu können. Das kann ich zum Beispiel nur schwer, wenn mir fremde Hunde und Menschen zwischen den Beinen rumrennen. Auch sind kurze Zeiten der Schließung für dringende Pausen wie Abtrocknen von Schlammpfaden notwendig.

Aber: Eine wirkliche Erholung kann bei einer Schließung oft nur nach mindestens drei bis vier Wochen eintreten. Gras wächst nunmal nicht so schnell nach und ist auch nach ein paar Tagen noch nicht wieder für Hundemassen robust genug. Also kann eine Schließung von mehreren Tagen bis zu einer Woche nur einige Probleme beseitigen. Wir müssen andere alternativen finden.

Abtrennen von Flächen – aber wie am besten?

Alternativ müssen hin und wieder Teile des Hundewaldes für längere Erholungsphasen geschlossen bzw. abgetrennt werden. Feste Zäune dazu können und wollen wir sicher nicht aufstellen, denn der Hundewald ist keine Kombination von Parzellen sondern eine große Gesamtfläcche.

Möglich wäre auch ein Schafszaun. So einen hatten wir z.B. bei der Eröffnung um unseren Pavillion herum aufgebaut, um die Vierbeiner vom Kuchen fern zu halten. Dort haben sich aber schon einige Nachteile gezeigt. Der Zaun wurde von einigen Vierbeinern als Herausforderung gesehen und leider einige Halter haben trotz unserer Anwesenheit nicht wirklich Interesse gezeigt, das zu unterbinden. Wie soll das dann erst sein, wenn wir nicht daneben stehen? Zudem ist der Zaun – wenn Hunde da unkontrolliert dagegen rennen – eine nicht zu vernachlässigende Verletzungsgefahr. Wir könnten zwar statt dem jetzigen „Auf eigene Gefahr“ ein zusätzliches Schild mit „wirklich auf eigene Gefahr“ anbringen – aber ob das dem lesefaulen unmotivierten Besucher auffällt? Und am Ende leidet sein Hund oder folgende Hunde, die über das „Ergebnis“ stolpern und sich drin verfangen.

Momentan verfolge ich die Idee, den Schafszaun mit massiveren Einschlagpfosten zu stabilisieren, so dass auch der übliche neugierige unkontrollierte Hund daran scheitert oder zumindest für den nächsten Vierbeiner keine hohe Gefahr entstehen lässt. Aber so wirklich bin ich selbst davon noch nicht überzeugt.

Ihr seid gefragt

Das waren jetzt meine ersten Ideen. Jetzt bin ich auf die produktiven Antworten gespannt, die vielleicht den Stein der Weisen in Bezug auf unseren Hundewald beinhalten – oder sich vielleicht der idealen Idee zur Erholung der Fläche weitestgehend annähern. Denn manchmal ist man selbst zu dicht am Problem dran, um das klar sehen und lösen zu können.

Frohe Weihnachten wünscht der Hundewald Doghausen

Nachdem nun sicher alle nach dem vorweihnachtlichen Stress etwas zur Ruhe gekommen sind, möchten wir vom Team des Hundewald Doghausen die Zeit nutzen, allen Mitgliedern, Partnern, Sponsoren, Interessenten und allen anderen hier eine besinnliche, ruhige und entspannte Weihnachtszeit zu wünschen.

Genießt die Zeit mit Eurem Vierbeiner, verwöhnt ihn mindestens einmal mehr als sonst mit Eurer Nähe und geht entspannt in die letzten Tage des Jahres. Der Stress kommt sicher schon früh genug von allein zurück.

Frohe Weihnachten!

Euer Team vom Hundewald Doghausen e.V.

PS: Bitte denkt an die Erholungspause für den Hundewald. Heute habe ich schon eine kleine Bestandsaufnahme gemacht, dazu schreibe ich aber später noch etwas mehr. Wenn alles gut läuft, wird der Hundewald am 03.01.2019 wieder offen sein.

Facebook – unsere neue öffentliche Gruppe

Nachdem wir Anfang des Monats die alte öffentliche Gruppe geschlossen haben, erreichten uns mehrere Anfragen, ob wir doch wieder eine neue öffentliche Gruppe einrichten könnten. Denn auch Besucher, die das erste mal unseren Hundewald besuchen möchten, haben so eine Möglichkeit, sich zu verabreden. Dazu reicht die vereinsinterne Gruppe nicht aus.

Verabreden und Treffen – die neue Gruppe

Da wir jedoch nicht bei der Gleichen Situation landen wollen, wo wir Anfang des Monats standen, haben wir uns entschlossen, der öffentlichen Gruppe einen neuen Anstrich zu verpassen und dazu auch die Regeln klarer zu definieren. Die Gruppe dient ausschließlich der Verabredung zu Treffen auf unserer Freilauffläche sowie der Information des Vereins über unsere Arbeit. Möglich sind in der neuen Gruppe auch kurze Vorstellungen der Gruppenmitglieder und deren Vierbeiner. Alle anderen Themen werden nicht geduldet.

Technisch gesehen haben wir die alte Gruppe entkernt und wiederbelebt. Das war der einfachste Weg, die alten Gruppenmitglieder zu erreichen und für alle den Neustart so einfach wie möglich zu gestalten.

Gruppe für Mitglieder und Seite bleiben

Auf diesem Weg hoffen wir, den Austausch von Vereinsmitgliedern und neuen Besuchern zu unterstützen, ohne wieder in die Sackgasse unendlicher Diskussionen über diverse Themen zu landen. Anregungen und mehr werden weiterhin vereinsintern in der entsprechenden Gruppe diskutiert. Bekanntmachungen und mehr veröffentlichen wir über unsere Seite auf Facebook – und natürlich auch hier auf der Webseite.

Wartungsarbeiten Samstag & Sonntag (17./18.11.2018)

Der Hundewald ist von Samstag, 17.11.2018 morgens bis Sonntag, 18.11.2018 abends wegen Wartungsarbeiten geschlossen.


Leider haben es viele Besucher nicht für nötig gehalten, uns bei den Wartungsarbeiten gestern in Ruhe zu lassen und sind trotz eines „gesperrt“-Schildes und dem ständigen Hinweis unserer Helfer munter über die Wiese getrabt. Nicht nur dass wir sauer sind, weil wir nicht vernünftig arbeiten konnten, nein, auch die ignorante Haltung uns gegenüber, die mit viel Aufwand den Hundewald gestalten und in Schuß halten, ist nicht erträglich.

Und so müssen wir unser Wochenende opfern, um die eigentlich für gestern angesetzten Arbeiten nun durchzuführen. Da wir die Zeiten nicht genau abschätzen können und auch ungern wieder mehr darüber diskutieren als arbeiten wollen, ist der Hundewald das gesamte Wochenende gesperrt. Zudem hat die Wiese dann auch mal zwei Tage der Erholung.


Wir setzen auf euer Verständnis. Wer helfen will, kann sich gern mit uns in Verbindung setzen. Es gibt immer viel zu tun.

Facebook – warum wir die öffentliche Gruppe schließen

Auch wir haben nur begrenzt Geduld und noch weniger Zeit, alles im Auge zu behalten. Denn die Zeit, die wir dort vergäuden, haben wir nicht für unser eigentliches Projekt zur Verfügung. Danke für die, die hier tatsächlich aktiv inhaltlich beteiligt waren.

Immer wieder das Gleiche

Leider ist mit der Zahl der Mitglieder die allgemeine öffentliche Gruppe auch immer unübersichtlicher geworden, so dass sich offensichtlich die meisten nicht mehr zurecht finden und ständig das gleiche schreiben und die gleichen Kommentare folgen. Und da wir weder das wild wachsen lassen noch uns dem ständige Zensurvorwurf ausgesetzt sehen wollen, greifen wir zur sogenannten ultima ratio, also dem letzten Ausweg, der sich bietet:

Wir schließen die Gruppe.

Für Mitglieder bleibt die interne Gruppe

Bei den Mitgliedern ist es einfacher, denn das sind auch die tatsächlich Aktiven, die unser Projekt unterstützen und nicht nur einfach irgendwo online unterwegs sind. Die Gruppe für unsere Mitglieder werden wir entsprechend weiter betreuen und moderieren.

Wer noch nicht Mitgleid ist, kann gern die Aufnahme in den Verein beantragen und erhält dann auch Zugang zur internen Gruppe.

Informationen für alle

Weiterhin werden wir natürlich auch Informationen für alle Interessierten zur Verfügung stellen. Dazu ist diese Homepage da. Weiterhin werden wir eine Seite auf Facebook aufbauen, wo wir diese Informationen von hier wiederholen, Veranstaltungen hinzufügen und dort für alle präsent sein werden.

Hundewald erhalten – Deine Hilfe ist gefragt!

Inzwischen haben wir den Hundewald eröffnen können und Hunderte waren bereits da, viele sogar mehrfach. Auf Facebook sammeln sich nun schon fast Tausend Interessierte und zeigen, dass unser Projekt gut ankommt.

Aber?

Das allein hilft uns leider auch nicht weiter. Wir brauchen aktive Unterstützung. Nein, Du musst jetzt nicht sofort mit der Schippe jedes Wochenende antreten, allein schon der nächste Schritt in unseren Verein wäre eine weitere Unterstützung.

Warum Mitglied werden?

Die Mitgliedschaft hat auch Vorteile. Denn letztendlich entscheiden die Mitglieder, was wir alles noch auf unserer Wiese schaffen. Ideen und Anregungen kommen in vielfältigster Weise zu uns. Aber als Mitglied kannst Du mit entscheiden, was davon umgesetzt wird und was nicht.

Und das kostet wieviel?

Um möglichst jeden den Schritt zur Mitgliedschaft zu ermöglichen, setzen wir auf einen möglichst geringen Mindestbeitrag. Gerade mal 12 Euro pro Jahr kostet die Mitgliedschaft, viele Mitglieder zahlen aber auch einen höheren freiwilligen Beitrag.

Jetzt Mitglied werden

Hier gibt es Aufnahmeformular zum Herunterladen: Mitglied werden

07.10.2018 – Vorbereitungen zur Eröffnung

Bald ist es soweit: Am 07.10.2018 werden wir endlich unsere Hundefreilauffläche in Tockhausen eröffnen können. An dem Sonntag wird ab 11:00 die Fläche dann für jeden Hundehalter und seine Vierbeiner nutzbar sein. Wir sind in den Vorbereitungen zur Eröffnung und freuen uns, wenn ihr kommt. Gerade sind auch schon die passenden Flyer von der Druckerei gekommen.

Wann:
Sonntag, 07. Oktober 2018
ab 11:00 Uhr

Wo:
Hundewald Doghausen
Lünen-Brambauer, nur 5 Minuten vom Freibad Brambauer entfernt.

Übrigens: Die Flyer mit Anfahrtskizze und den Termin findet Ihr bei unserem Partner Fressnapf Lünen (Filialen Kupferstraße und Brambauer)