Hundewald und Corona

Stand: 19.03.2020, 12:30: Hundewald wird geschlossen

Aufgrund der Allgemeinverfügung des Bürgermeisters der Stadt Lünen vom 18.03.2020 sind nun auch alle Grünflächen und vergleichbaren Orte der Zusammenkunft zu schließen. Dies betrifft nun auch den Hundewald.

Unsere Helfer schließen gerade den Hundewald. Wann wir wieder öffnen, ist nicht absehbar. Wir werden Euch hier und auch auf Facebook informieren.

Noch eine Bitte: Wir müssen nun mal mit unseren Vierbeinern raus. Aber auch wir sollten besondere Vorsicht walten lassen und Rücksicht nehmen. Alle, mit denen wir Kontakt haben sind ein potentielles Risiko und wir umgekehrt für diese Personen und deren Angehörige. Haltet Abstand. Oder einfacher: Haltet Abstand. Ich selbst habe heute wieder erfahren müssen, dass das gerade in Brambauer noch nicht vielen klar ist. Wenn sich immer noch nicht alle an dieses Gebot der Rücksichtnahme halten, wird es in Kürze dann zu einem noch stärkeren Verbot kommen. Und dann sind wir als Hundehalter noch stärker unter Zugzwang.

Stand: 16.03.2020, 19:00 – Hundewald bleibt offen

Nach aktuellem Stand sind wir weder vom Erlass der Landesregierung vom 15.03.2020 noch von der Vereinbarung von Bund und Land vom 16.03.2020 direkt betroffen. Daher bleibt der Hundewald zunächst offen.

Bei Änderungen werden wir diesen Artikel hier entsprechend aktualisieren.


Es sind jedoch einige zusätzlichen Regeln zu beachten.

Infektionsgefahren vermeiden

Generell sollte in der aktuellen Phase jeder alles tun, so dass die Gefahr einer Ansteckung für sich und sein Umfeld vermieden wird. Auch sollte jeder berücksichtigen, dass er bereits unwissentlich Träger des Virus sein könnte und so jeden anderen infizieren könnte, dem er begegnet. Daher sind die Nutzung von allgemein zugänglichen Einrichtungen wie dem Hundewald auf ein Minimum zu beschränken. Selbst wenn wir noch nicht unter die Verbote von Bund und Land fallen, so müssen wir alle auch sinngemäß die Verhaltensrichtlinien befolgen.

Hunde selbst gelten nach aktuellem Stand der Informationen nicht als Überträger der Viren. Eine Übertragung über alles, was wir berühren (z.B. Fell, Geschirr, Halsband, Leine oder aber auch Näpfe, Wasserflaschen, Leckerchen) ist schon jetzt als möglicher Übertragungsweg erkannt worden.

Zusammenfassend sollten wir also sowohl den direkten sozialen Kontakt außerhalb unseres engsten familiären Umfeldes vermeiden als auch Kontakte mit Gegenständen, welche von anderen Personen benutzt wurden, auf ein Minimum reduzieren. Händewaschen und andere hygienische Grundregeln sollten nun umso mehr berücksichtigt werden als diese ohnehin schon immer hilfreich waren.

Im Hundewald: Kein Kontakt mit Mensch und Hund

Auch wenn der Hundewald geöffnet bleibt, so sollte jeder Kontakt der Besucher untereinander vermieden werden. Auch ein anfangs freundlicher Kontakt meines Vierbeiners mit einem anderen Hund kann ein notwendiges Einschreiten des anderen Halters erforderlich machen. Und schon ist der Kontakt, der vermieden werden sollte, hergestellt.

Achtet daher bitte noch mehr als sonst auf eure Hunde. Sind andere Hunde im Hundewald, dann den eigenen Hund immer im eigenen Einflussbereich halten. Bitte keine auschweifenden Hundebegegnungen oder dergleichen.

Der Hundewald ist auch keine Alternative zu anderen geschlossenen Freizeiteinrichtungen. Er ist für die Vierbeiner da und insbesondere kein Ersatz für Spielplätze und Kinderbetreuung.

Alternativen nutzen

Alternativ könnt Ihr auch andere Spazierwege nutzen, um anderen Menschen – ob mit oder ohne Hund – aus dem Weg zu gehen. Der Hundewald ist für manche Hunde die einzige Möglichkeit, einmal ohne Leine zu laufen. Müssen wir den Hundewald schließen, dann trifft es vor allem auch unsere Vierbeiner. Das wollen wir so lange wie möglich vermeiden und setzen daher auf das Verständnis der Nutzer.

Jeder ist verantwortlich für unsere Zukunft

Ob die Verhaltensregeln nachvollzogen werden können oder nicht, ob man alles als Panik oder übertieben sieht oder nicht, ob man selbst keine Angst hat – all das ist unwichtig, denn es geht nicht nur um die eigene Sicherheit, sondern auch die aller anderen.

Nur wenn wir jetzt die noch milden Formen der Beschränkungen einhalten, können wir stärkere Beschränkungen hoffentlich vermeiden.

Arbeitseinsatz und Sperrung – 16.04. bis 17.04.2019

Wir haben kurzfristig neue Bäume bekommen, die bei diesem schönen Pflanzwetter auch schnell in die Erde müssen. Dazu müssen wir 300 (ja, dreihundert!) Löcher graben und dann die Bäume pflanzen.

Arbeitseinsatz

Ihr habt jetzt kurz vor Ostern noch etwas Zeit? Dann freuen wir uns, wenn Ihr uns helfen könnt. Wir sind heute (Dienstag) und morgen (Mittwoch) jeweisl ab ca. 10:00 im Hundewald aktiv.

Genauere Informationen erhaltet Ihr bei Paul (über Facebook oder vor Ort im Hundewald bzw. im Freibad erreichbar).


Sperrung

Da wir nicht alle Löcher gleichzeitig graben und füllen können, müssen wir aus Sicherheitsgründen den Hundewald kurzfristig für die Pflanzaktion sperren. Bitte habt dafür Verständnis.

Jeder Baum mehr wird bald mehr Schatten werfen und ein noch schönerer Wald für unsere Vierbeiner wird wachsen.


Hinweis: Am Ostersonntag ist wieder unser Mitgliedertreffen – wir freuen uns auf Euch. Für Nichtmitlgieder ist der Hundewald während des Mitgliedertreffens ebenfalls gesperrt.

Mitgliedertreffen am 21.04.2019 ab 11.00 Uhr

Hallo liebe Hundefreunde,

am Oster – Sonntag, den 21.04.2019 findet ab 11 Uhr unser drittes Mitgliedertreffen statt. Geplant ist die geschlossene Veranstaltung bis 15.00 Uhr.

Die ersten beiden Mitgliedertreffen im Februar und März waren ein voller Erfolg und wir setzen die Treffen fort. Bei dem Treffen haben wir auch wieder etwas mehr Zeit, uns gegenseitig besser kennen zu lernen. In den staubtrockenen Versammlungen rund um Satzungsfragen und Abstimmungen ist da ja nicht so viel Zeit. Und bei den Arbeitseinsätzen lernt man sich zwar auch sehr gut kennen – nur soll das jetzt auch etwas gemütlicher werden. Und wer noch Fragen hat, kann sie gern uns und den anderen Mitgliedern stellen.

Alle Mitglieder des Hundewald Doghausen e.V. sind eingeladen – ob mit oder ohne Hund – den Hundewald an diesem Tag zu besuchen.

Wir werden auf jeden Fall ausreichend Kaffee mitbringen, so dass uns auch wetterunabhängig die Laune nicht vergeht. Vielleicht bringt ja der eine oder andere noch ein paar Kekse oder etwas Kuchen mit?

Eine Bitte: Wir werden eine Veranstaltung bei Facebook in der internen Gruppe anlegen. Tragt da bitte ein, ob ihr kommen könnt oder nicht. Das erleichtert unsere Planung. Aber natürlich darf man auch kurzentschlossen erscheinen.

Antwort: Gemeinsam können wir mehr erreichen

Heute morgen haben wir hier einen kritischen Leserbrief veröffentlicht, der uns per Email erreicht hat. Nun wollen wir hier als Verein bzw. ich stellvertretend für den Verein antworten:

Sehr geehrter Herr XXXX,

natürlich nehmen wir auch die Sorgen und Ängste von denen ernst, die grundsätzlich gegen unser Projekt gewesen sind und sein werden. Vorweg ist zu sagen, dass es eine einhundertprozentige Übereinstimmung aller Meinungen bei keinem Projekt geben wird. Dennoch versuchen wir, gerade auch auf die negativ erscheinenden Punkte Einfluss zu nehmen, und hoffen auch auf den gleichen positiven Schritt der Gegner ihrerseits einem Konsens zu.

Ich persönlich bin beispielsweise schon seit vielen Jahren mit meinen Hunden fast täglich im Nordpark bzw. Tockhausen unterwegs und die Missstände in Bezug auf Hundehaufen sowie freilaufende Hunde kenne ich seit je her. Insofern ist durch unseren Verein hier sogar eine Besserung eingetreten, indem wir beispielsweise regelmäßig auch Hinterlassenschaften im Umfeld einsammeln. Um diese Ärgernisse hat sich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus vorher nur selten jemand gekümmert. Wenn wir zudem den Verbrauch an Kotbeuteln und das auf unserer Freilauffläche eingesammelte Volumen an Hinterlassenschaften hochrechnen, so müsste sich statistisch gesehen die Kotmenge in der gesamten Umgebung deutlich verringern.

Auch wenn es für Sie und mich als verantwortungsvoller Halter selbstverständlich ist, die Hinterlassenschaften wegzuräumen, so sind leider einzelne andere Halter unbelehrbar. Und so leidet das Image der Halter allgemein oder auch von Projekten wie z.B. unserem Hundewald unter diesen markanten Negativbeispielen, unabhängig ob Nutzer des Hundewaldes oder nicht. Auf der Fläche des Hundewaldes selbst ist zum Glück eine starke soziale Kontrolle der Halter untereinander zu beobachten. Zusätzlich stören mögliche Haufen dort keine Spaziergänger, sondern nur die anderen Nutzer, die diese Haufen dann auch wegräumen. Diese soziale Kontrolle und auch der Griff zum Beutel für den fremden Haufen beobachten wir leider deutlich weniger außerhalb des Hundewaldes. Das ist aber auch überall in Lünen und anderswo festzustellen. Wie zuletzt Anfang Februar werden wir als Verein auch in Zukunft allgemeine Müllsammelaktionen in Brambauer aktiv unterstützen und so nicht nur die Hinterlassenschaften von Hunden, sondern auch die der Zweibeiner zusammen mit anderen Bürgern aufsammeln. Das stärkt zudem auch den Zusammenhalt der aktiven Bürger -ob mit oder ohne Zweibeiner- im Kampf für eine sauberere Nachbarschaft.

Gleiches gilt auch für die freilaufenden Hunde. Wir beobachten eher, dass im Umfeld des Nordparks, Tockhausen, am Kanal und auch den Waltroper Äckern weniger Spaziergänger mit Hund unterwegs sind, da viele den Hundewald als optimale eingezäunte Freilauffläche nutzen. Dadurch kommt es zwar zu einer punktuellen Konzentration – gleichzeitig zu einer großflächigen Entlastung. Von den Jagdaufsehern habe ich z.B. im letzten Jahr deutlich weniger Beschwerden gehört als in den Jahren zuvor.

Dass unser Hundewald so gut angenommen wird und auch immer wieder Besucher von außerhalb von Brambauer kommen, hat uns selbst überrascht. Wir hätten nicht mit dieser positiven Annahme des Angebotes gerechnet. Vielleicht liegt es auch an den Problemen, die solche Ideen anderswo in der Umsetzung haben. Direkt kennen wir das von Berichten unserer Mitglieder aus Waltrop, wo sich seit Jahren nichts konkretes tut, sondern nur Ideen geäußert werden. Dann weichen die Hundehalter auf die wenigen Möglichkeiten, die es gibt, aus. Auch aus diesem Grund möchten wir zeigen, dass so ein Projekt möglich ist und vielleicht häufiger wiederholt werden sollte. Umso mehr attraktive Hundefreilaufflächen entstehen, umso mehr entlastet es die vorhandenen.

Zur Optimierung der Parkmöglichkeiten am Freibad sind wir auch schon mit dem Ordnungsamt der Stadt Lünen und dem Freibad im Gespräch. Eine bessere Beschilderung, die Ausweisung von mehreren Behindertenparkplätzen und die Sicherstellung der Feuerwehrzufahrten haben wir zuletzt mit dem Ordnungsamt vor Ort besprochen. Die Zufahrt über andere Strecken können wir nicht weiter beeinflussen, ebensowenig das fehlende Verständnis der Autofahrer allgemein in Bezug auf klare Regeln des Straßenverkehrs. Alle unsere Anfahrtbeschreibungen und Lagepläne weisen allein die Parkflächen am Freibad für die Anreise aus.

Im Einzelnen bleibt es dann jedoch bei den individuellen Stärken und Schwächen der Halter, auf die wir alle nur versuchen können, positiven Einfluss von außen zu nehmen. Gleichzeitig wissen Sie sicher genauso wie wir, dass in allen Bereichen der gegenseitigen Kommunikation – sei es beispielsweise im Straßenverkehr oder eben unter Hundehaltern – die Resistenz gegenüber Hinweisen von Anderen nur sehr zögerlich überwunden wird. Aber da verfahren wir nach dem Prinzip, dass jeder Hinweis und jede Hilfestellung etwas erreichen kann. So nutzen wir unsere Plattformen online und auch bei Treffen, positiv auf die genannten Punkte einzuwirken. Gerade hier bietet der Verein eine optimale Möglichkeit, gezielt einen großen Teil der betreffenden Zielgruppe zu erreichen.

Wir hoffen im oben genannten Sinne auf ein Miteinander und den Schritt von beiden Seiten aufeinander zu. Eine Eskalation wollen wir mit unserem Einsatz auf jeden Fall verhindern.

Viele Grüße

Hendrik Peters
für den Vorstand des Hundewald Doghausen e.V.

Diese Antwort wurde von Hendrik Peters am 15.03.2019 auf den hier veröffentlichten Leserbrief erstellt.

Leserbrief: Kritik an Hundehaltern und Hundewald

Natürlich erreichen uns nicht nur Lob und Huldigung, kritische Stimmen finden ebenfalls den Weg zu uns. Und diese nehmen wir nicht nur zur Kenntnis, wir nehmen die Kritik und Anregungen auch ernst. Es ist uns wichtig, dass Kritik, die bei uns auf den vorgesehen Kontaktwegen ankommt, auch regelmäßig veröffentlicht wird. Daher haben wir den Absender der Email gefragt, ob wir diese Email und unsere Antwort veröffentlichen dürfen. So haben diejenigen stillen Mitlesenden, die vielleicht ähnliche Fragen haben, die Möglichkeit, unsere Antwort ebenfalls zu lesen. In Absprache mit dem Autor der Email an uns geben wir diese hier zunächst anonym wieder. Weder wir noch der Autor möchten, dass durch die Nennung von Namen vom Inhalt abgelenkt wird und so sollen auch unmittelbare Reaktionen ihm gegenüber vermieden werden.

Um die Lesbarkeit zu verbessern, werden wir in einem weiteren Artikel hier die aufgeworfenen Fragen beantworten. Hier zunächst ohne weiteren Kommentar unsererseits der Leserbrief:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst möchte ich feststellen das ich selbst Hundebesitzer bin und kein Hundehasser. Trotzdem muß ich einige kritische Anmerkungen zu ihrem „Hundewald Doghausen“ machen (wobei ich nicht der einzige bin der derartige Feststellungen gemacht hat).

Zunächst ist mir schleierhaft wie eine Genehmigung für eine derartige Anlage in einem Naherholungsgebiet wie den Nordpark erteilt werden konnte, zudem in unmittelbarer Nähe bereits 2 Plätze von Hundevereinen bestehen.

Ein ruhiges Spazierengehen ist bei schönen Wetter wirklich nicht mehr möglich da die Lautstärke von der Hundewiese heftig ist (wenn auf den anderen Plätzen auch noch Veranstaltungen sind ist der Lärmpegel noch höher).

Dazu kommt der Fahrzeugverkehr, nach den Nummernschildern aus dem ganzen Münsterland/Ruhrgebiet. Der Parkraum am Freibad ist schon jetzt oft sehr gut ausgelastet, und noch haben wir Winter. Ich möchte nicht wissen wie es im Sommer bei schönem Wetter wird wenn dann auch das Freibad geöffnet sind.

Viele Besucher versuchen zudem über die Grenzstr. anzureisen. Man versucht in den Feldweg einzufahren oder parkt sein Fahrzeug einfach auf den dortigen Gehwegen, selbst auf dem Grundstück XXXX (Anm. Name anonymisiert) wurde wiederholt versucht Autos abzustellen bzw. wurde der Hof zum drehen genutzt.

Ein weiteres Ärgernis ist das Verhalten der Hundebesitzer auf dem Weg zur Hundewiese. Die Zugangswege im Nordpark sind mittlerweile übersät mit Hundehaufen. Wenn ich mit unserem Hund unterwegs bin habe ich die Augen ständig auf dem Weg um nicht in eine Tretmine zu laufen. Ganz Schlaue heben die Hinterlassenschaften ihrer 4-Beiner ja immerhin mit Beuteln auf um diese dann rechts und links der Wege in den Wald zu schmeissen!!!

Auch kommen einem immer wieder nicht angeleinte Hunde entgegen, deren Besitzer es mit lernen von Kommandos nicht zu ernst nehmen. Es ist wirklich nicht schön wenn man mit seinem XXXX (Anm. kleinen Hund) dort hergeht und plötzlich Schäferhunde, Bordercollies etc. um die Ecke kommen deren Besitzer oft 100m entfernt sind.

Und wie gesagt das alles wo es wettermäßig noch eher mieß ist. Ich möchte mir wirklich nicht vorstellen wie es hier an Wochenenden bei sommerlichen Wetter aussieht.

Ich würde sie herzlich bitten sich Gedanken zu machen wie die genannten Problemen für alle Seiten vertretbar zu lösen sind – sonst ist eine Eskalation nicht mehr weit.

Mit freundlichen Grüßen

XXXX (Anm. Name anonymisiert)

Email vom 13.03.2019, Autor/Absender sowie Angaben mit persönlichem Bezug anonymisiert.

Unsere Antwort ist hier zu finden: Gemeinsam erreichen wir mehr

Ergänzend noch eine Anmerkung, die sich ausdrücklich nicht auf diese Email bezieht: Wer sich z.B. auf Facebook hinstellt, und in Gruppen, die nicht dafür vorgesehen sind, laut brüllt, den nehmen wir nicht als ernsthaften Kritiker sondern nur als unhöflich war. Es gibt genug Wege, Kritik zu äußern und uns zu erreichen (so wie hier), nicht jedoch auf unhöfliche oder kindische Art. Insofern danken wir dem Autor der Email für ein schönes Beispiel, wie wir in einen (hoffentlich) konstruktiven, problemorientierten Austausch kommen können.

Arbeitseinsatz

Am Samstag, 16.02.2019 11 Uhr bis 15 Uhr findet ein Arbeitseinsatz im Hundewald statt.

Neues Häckselgut ist angekommen und möchte verteilt werden. In der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr ist der Hundewald daher geschlossen. Helfende Hände sind gern gesehen.

Mitgliedertreffen am Samstag, 02.02.2019, 11:00 Uhr

In der letzten Mitgliederversammlung hatten wir die Idee bereits aufgegriffen und nun ist es soweit: Am

Samstag, 02.02.2019

findet ab

11:00 Uhr

unser erstes Mitgliedertreffen statt. Bei gutem Wetter werden wir sicher etwas länger da sein. Aber auch bei Mistwetter haben wir vom Vortstand vor, zumindest kurz da zu sein.

Bei dem Treffen haben wir auch wieder etwas mehr Zeit, uns gegenseitig besser kennen zu lernen. In den staubtrockenen Versammlungen rund um Satzungsfragen und Abstimmungen ist da ja nicht so viel Zeit. Und bei den Arbeitseinsätzen lernt man sich zwar auch sehr gut kennen – nur soll das jetzt auch etwas gemütlicher werden. Und wer noch Fragen hat, kann sie gern uns und den anderen Mitgliedern stellen.

Alle Mitglieder des Hundewald Doghausen e.V. sind eingeladen – ob mit oder ohne Hund – den Hundewald an diesem Tag zu besuchen.

Wir werden auf jeden Fall ausreichend Kaffee mitbringen, so dass uns auch wetterunabhängig die Laune nicht vergeht. Vielleicht bringt ja der eine oder andere noch ein paar Kekse oder etwas Kuchen mit?

Eine Bitte: Wir werden eine Veranstaltung bei Facebook in der internen Gruppe anlegen. Tragt da bitte ein, ob ihr kommen könnt oder nicht. Das erleichtert unsere Planung. Aber natürlich darf man auch kurzentschlossen erscheinen.


HINWEIS: An diesem Tag haben wir Mitglieder den Hundewald nur für uns. Für Nichtmitglieder haben wir da geschlossen.


DANKE – Arbeitseinsatz vom 28.12.2018

Kurzfristiger ging es fast nicht. Gestern haben wir noch die Lieferung für heute organisiert und dann den Arbeitseinsatz ausgeschrieben. Wir waren gespannt, wie viele so kurzfristig uns helfen können.

Und umso überraschter waren wir von den ungefähr 15 fleißigen Helfern, die innerhalb von 2 Stunden insgesamt 15 Kubikmeter Rindenmulch im Hundewald verteilt haben. Sowohl Vereinsmitglieder als auch Nichtmitglieder folgten unserem Aufruf.

Danke! Ihr seid Klasse gewesen.

Gemeinsam geht es doch viel schneller und besser. Wir hoffen, unser Kaffee und Glühwein waren Euch auch warm genug. Mir selbst war aber allein von dem vielen Rindenmulch auch schnell recht warm.

Ein Danke natürlich noch bzw. wieder an die Stadt Lünen, die uns auch hier so kurz vor dem Jahreswechsel sehr unterstützt hat.

28.12.2018 ab 11:00 Uhr – Arbeitseinsatz mit Kaffee und Glühwein

Am Vormittag des 28.12.2018 bekommen wir noch kurzfristig eine LKW-Ladung mit Rindenmulch. Dieser muss zeitnah in den Hundewald transportiert werden – und so treffen wir uns ab 11:00 Uhr zu einem letzten Arbeitseinsatz in 2018.

Als kleinen Bonus organisieren wir noch heißen Kaffee und Glühwein.

Und damit wir vorher abschätzen können, wer etwas haben und uns helfen will, wäre eine kurze Rückmeldung super!

Also bis morgen?

Pause im Hundewald 2018 – eine Bestandsaufnahme

Zum Jahreswechsel hatten wir dem Hundewald und uns eine Auszeit verordnet. Zwar schaffen wir vom Team es nicht wirklich, vollständig zur Pause abzuschalten, aber der Hundewald braucht diese umso dringender – so das Ergebnis meiner Bestandsaufnahme gestern, am Vormittag von Heilig Abend. Diese Bestandsaufnahme bezieht sich hier erst einmal nur auf die Fläche selbst und deren Zustand, nicht auf andere Baustellen und Projekte.

Hundehaufen? Kein Problem.

Zuerst das Positive: Auf meinem doch sehr ausführlichen Rundgang habe ich keinen einzigen Hundehaufen gefunden. Heute waren noch zwei Mitglieder mit Schaufeln unterwegs und berichteten von ein bis zwei alten verwaschenen Haufen. Das finde ich persönlich super. Die Beutel und die Abfalleimer werden offensichtlich gut genutzt. Danke!

Buddeln – das leidige Thema.

Auch positiv ist mir aufgefallen, dass einige „etablierte“ Buddellöcher, wie die an der Spielecke am Schaukasten (Holzstapel mit Durchgang) gestopft waren und dort keine großen neuen entstanden sind. Dafür ist an anderen Stellen umso mehr wieder gebuddelt worden, ohne das dies entfernt bzw. wieder verfüllt wurde. Auffällig war gegenüber dem Schaukasten die hochkant liegende „Baumscheibe mit Loch“. Auch um den Sandhügel herum sind die Begrenzungsbalken von der Außenseite oft angebuddelt.

Auch waren bei den neu angepflanzten Hainbuchen einige duch Buddeln in Mitleidenschaft gezogen worden, eine war fast völlig ausgebuddelt. Hier sollten alle ein wenig mehr auf den eigenen Hund und auch auf die Hunde der anderen Nutzer achten, da ist noch Besserungspotential da.

Ein Danke folgt hier noch an die beiden Mitglieder, die heute zum ersten Feiertag mit Schaufeln bewaffnet viele dieser Löcher schon beseitigt haben.

Die Fläche – fast ein Nutzacker

Mit Wiese haben viele Bereiche nichts mehr zu tun. Und solange unser Wald noch nicht von den Bäumen abgeschattet wird, lebt die Fläche vom Gras dazwischen. Das ist jetzt kein individuelles Problem, dass der jeweilige Nutzer verursacht, aber die doch sehr hohe Nutzung der Fläche – eigentlich ein Kompliment für das Projekt – ist im Ergebnis auch eine Gefahr, die wir im Auge behalten müssen.

Gut sieht man den Unterschied der wenig benutzen Seite oben, links vom Eingang, im direkten Vergleich der Haupttrampelfläche rechts vom Eingang. Während links der Ursprüngliche Weg durch zartes Grün führt, sind rechts weder die Wegstrukturen noch das eigentlich daneben zu erwartende Grün zu erkennen.

Handlungsbedarf

Hier müssen wir Handeln, um dem Gras eine Chance zu geben. Mir persönlich fallen dazu schon einige Sachen ein, die aber bislang immer einen oder mehrere Nachteile haben. Einige Ideen führe ich zum gemeinsamen Mitdenken hier einmal aus. Diese können gern von denen, die bis hier schon gelesen haben, in der Vereinsgruppe diskutiert werden. Bitte aber nur dort oder hier und nicht an anderen Stellen auf Facebook – wir wollen ja auch da für mehr Ordnung und Struktur sorgen.

Erholungszeiten – eine Erste-Hilfe-Maßnahme

Klar ist, dass hin und wieder wir die gesamte Fläche sperren müssen, um in Ruhe einige Sachen zu warten und eben wie gestern ungestört den Bestand aufnehmen zu können. Das kann ich zum Beispiel nur schwer, wenn mir fremde Hunde und Menschen zwischen den Beinen rumrennen. Auch sind kurze Zeiten der Schließung für dringende Pausen wie Abtrocknen von Schlammpfaden notwendig.

Aber: Eine wirkliche Erholung kann bei einer Schließung oft nur nach mindestens drei bis vier Wochen eintreten. Gras wächst nunmal nicht so schnell nach und ist auch nach ein paar Tagen noch nicht wieder für Hundemassen robust genug. Also kann eine Schließung von mehreren Tagen bis zu einer Woche nur einige Probleme beseitigen. Wir müssen andere alternativen finden.

Abtrennen von Flächen – aber wie am besten?

Alternativ müssen hin und wieder Teile des Hundewaldes für längere Erholungsphasen geschlossen bzw. abgetrennt werden. Feste Zäune dazu können und wollen wir sicher nicht aufstellen, denn der Hundewald ist keine Kombination von Parzellen sondern eine große Gesamtfläcche.

Möglich wäre auch ein Schafszaun. So einen hatten wir z.B. bei der Eröffnung um unseren Pavillion herum aufgebaut, um die Vierbeiner vom Kuchen fern zu halten. Dort haben sich aber schon einige Nachteile gezeigt. Der Zaun wurde von einigen Vierbeinern als Herausforderung gesehen und leider einige Halter haben trotz unserer Anwesenheit nicht wirklich Interesse gezeigt, das zu unterbinden. Wie soll das dann erst sein, wenn wir nicht daneben stehen? Zudem ist der Zaun – wenn Hunde da unkontrolliert dagegen rennen – eine nicht zu vernachlässigende Verletzungsgefahr. Wir könnten zwar statt dem jetzigen „Auf eigene Gefahr“ ein zusätzliches Schild mit „wirklich auf eigene Gefahr“ anbringen – aber ob das dem lesefaulen unmotivierten Besucher auffällt? Und am Ende leidet sein Hund oder folgende Hunde, die über das „Ergebnis“ stolpern und sich drin verfangen.

Momentan verfolge ich die Idee, den Schafszaun mit massiveren Einschlagpfosten zu stabilisieren, so dass auch der übliche neugierige unkontrollierte Hund daran scheitert oder zumindest für den nächsten Vierbeiner keine hohe Gefahr entstehen lässt. Aber so wirklich bin ich selbst davon noch nicht überzeugt.

Ihr seid gefragt

Das waren jetzt meine ersten Ideen. Jetzt bin ich auf die produktiven Antworten gespannt, die vielleicht den Stein der Weisen in Bezug auf unseren Hundewald beinhalten – oder sich vielleicht der idealen Idee zur Erholung der Fläche weitestgehend annähern. Denn manchmal ist man selbst zu dicht am Problem dran, um das klar sehen und lösen zu können.