Hundewald und Corona

Stand: 19.03.2020, 12:30: Hundewald wird geschlossen

Aufgrund der Allgemeinverfügung des Bürgermeisters der Stadt Lünen vom 18.03.2020 sind nun auch alle Grünflächen und vergleichbaren Orte der Zusammenkunft zu schließen. Dies betrifft nun auch den Hundewald.

Unsere Helfer schließen gerade den Hundewald. Wann wir wieder öffnen, ist nicht absehbar. Wir werden Euch hier und auch auf Facebook informieren.

Noch eine Bitte: Wir müssen nun mal mit unseren Vierbeinern raus. Aber auch wir sollten besondere Vorsicht walten lassen und Rücksicht nehmen. Alle, mit denen wir Kontakt haben sind ein potentielles Risiko und wir umgekehrt für diese Personen und deren Angehörige. Haltet Abstand. Oder einfacher: Haltet Abstand. Ich selbst habe heute wieder erfahren müssen, dass das gerade in Brambauer noch nicht vielen klar ist. Wenn sich immer noch nicht alle an dieses Gebot der Rücksichtnahme halten, wird es in Kürze dann zu einem noch stärkeren Verbot kommen. Und dann sind wir als Hundehalter noch stärker unter Zugzwang.

Stand: 16.03.2020, 19:00 – Hundewald bleibt offen

Nach aktuellem Stand sind wir weder vom Erlass der Landesregierung vom 15.03.2020 noch von der Vereinbarung von Bund und Land vom 16.03.2020 direkt betroffen. Daher bleibt der Hundewald zunächst offen.

Bei Änderungen werden wir diesen Artikel hier entsprechend aktualisieren.


Es sind jedoch einige zusätzlichen Regeln zu beachten.

Infektionsgefahren vermeiden

Generell sollte in der aktuellen Phase jeder alles tun, so dass die Gefahr einer Ansteckung für sich und sein Umfeld vermieden wird. Auch sollte jeder berücksichtigen, dass er bereits unwissentlich Träger des Virus sein könnte und so jeden anderen infizieren könnte, dem er begegnet. Daher sind die Nutzung von allgemein zugänglichen Einrichtungen wie dem Hundewald auf ein Minimum zu beschränken. Selbst wenn wir noch nicht unter die Verbote von Bund und Land fallen, so müssen wir alle auch sinngemäß die Verhaltensrichtlinien befolgen.

Hunde selbst gelten nach aktuellem Stand der Informationen nicht als Überträger der Viren. Eine Übertragung über alles, was wir berühren (z.B. Fell, Geschirr, Halsband, Leine oder aber auch Näpfe, Wasserflaschen, Leckerchen) ist schon jetzt als möglicher Übertragungsweg erkannt worden.

Zusammenfassend sollten wir also sowohl den direkten sozialen Kontakt außerhalb unseres engsten familiären Umfeldes vermeiden als auch Kontakte mit Gegenständen, welche von anderen Personen benutzt wurden, auf ein Minimum reduzieren. Händewaschen und andere hygienische Grundregeln sollten nun umso mehr berücksichtigt werden als diese ohnehin schon immer hilfreich waren.

Im Hundewald: Kein Kontakt mit Mensch und Hund

Auch wenn der Hundewald geöffnet bleibt, so sollte jeder Kontakt der Besucher untereinander vermieden werden. Auch ein anfangs freundlicher Kontakt meines Vierbeiners mit einem anderen Hund kann ein notwendiges Einschreiten des anderen Halters erforderlich machen. Und schon ist der Kontakt, der vermieden werden sollte, hergestellt.

Achtet daher bitte noch mehr als sonst auf eure Hunde. Sind andere Hunde im Hundewald, dann den eigenen Hund immer im eigenen Einflussbereich halten. Bitte keine auschweifenden Hundebegegnungen oder dergleichen.

Der Hundewald ist auch keine Alternative zu anderen geschlossenen Freizeiteinrichtungen. Er ist für die Vierbeiner da und insbesondere kein Ersatz für Spielplätze und Kinderbetreuung.

Alternativen nutzen

Alternativ könnt Ihr auch andere Spazierwege nutzen, um anderen Menschen – ob mit oder ohne Hund – aus dem Weg zu gehen. Der Hundewald ist für manche Hunde die einzige Möglichkeit, einmal ohne Leine zu laufen. Müssen wir den Hundewald schließen, dann trifft es vor allem auch unsere Vierbeiner. Das wollen wir so lange wie möglich vermeiden und setzen daher auf das Verständnis der Nutzer.

Jeder ist verantwortlich für unsere Zukunft

Ob die Verhaltensregeln nachvollzogen werden können oder nicht, ob man alles als Panik oder übertieben sieht oder nicht, ob man selbst keine Angst hat – all das ist unwichtig, denn es geht nicht nur um die eigene Sicherheit, sondern auch die aller anderen.

Nur wenn wir jetzt die noch milden Formen der Beschränkungen einhalten, können wir stärkere Beschränkungen hoffentlich vermeiden.

Pause im Hundewald 2018 – eine Bestandsaufnahme

Zum Jahreswechsel hatten wir dem Hundewald und uns eine Auszeit verordnet. Zwar schaffen wir vom Team es nicht wirklich, vollständig zur Pause abzuschalten, aber der Hundewald braucht diese umso dringender – so das Ergebnis meiner Bestandsaufnahme gestern, am Vormittag von Heilig Abend. Diese Bestandsaufnahme bezieht sich hier erst einmal nur auf die Fläche selbst und deren Zustand, nicht auf andere Baustellen und Projekte.

Hundehaufen? Kein Problem.

Zuerst das Positive: Auf meinem doch sehr ausführlichen Rundgang habe ich keinen einzigen Hundehaufen gefunden. Heute waren noch zwei Mitglieder mit Schaufeln unterwegs und berichteten von ein bis zwei alten verwaschenen Haufen. Das finde ich persönlich super. Die Beutel und die Abfalleimer werden offensichtlich gut genutzt. Danke!

Buddeln – das leidige Thema.

Auch positiv ist mir aufgefallen, dass einige „etablierte“ Buddellöcher, wie die an der Spielecke am Schaukasten (Holzstapel mit Durchgang) gestopft waren und dort keine großen neuen entstanden sind. Dafür ist an anderen Stellen umso mehr wieder gebuddelt worden, ohne das dies entfernt bzw. wieder verfüllt wurde. Auffällig war gegenüber dem Schaukasten die hochkant liegende „Baumscheibe mit Loch“. Auch um den Sandhügel herum sind die Begrenzungsbalken von der Außenseite oft angebuddelt.

Auch waren bei den neu angepflanzten Hainbuchen einige duch Buddeln in Mitleidenschaft gezogen worden, eine war fast völlig ausgebuddelt. Hier sollten alle ein wenig mehr auf den eigenen Hund und auch auf die Hunde der anderen Nutzer achten, da ist noch Besserungspotential da.

Ein Danke folgt hier noch an die beiden Mitglieder, die heute zum ersten Feiertag mit Schaufeln bewaffnet viele dieser Löcher schon beseitigt haben.

Die Fläche – fast ein Nutzacker

Mit Wiese haben viele Bereiche nichts mehr zu tun. Und solange unser Wald noch nicht von den Bäumen abgeschattet wird, lebt die Fläche vom Gras dazwischen. Das ist jetzt kein individuelles Problem, dass der jeweilige Nutzer verursacht, aber die doch sehr hohe Nutzung der Fläche – eigentlich ein Kompliment für das Projekt – ist im Ergebnis auch eine Gefahr, die wir im Auge behalten müssen.

Gut sieht man den Unterschied der wenig benutzen Seite oben, links vom Eingang, im direkten Vergleich der Haupttrampelfläche rechts vom Eingang. Während links der Ursprüngliche Weg durch zartes Grün führt, sind rechts weder die Wegstrukturen noch das eigentlich daneben zu erwartende Grün zu erkennen.

Handlungsbedarf

Hier müssen wir Handeln, um dem Gras eine Chance zu geben. Mir persönlich fallen dazu schon einige Sachen ein, die aber bislang immer einen oder mehrere Nachteile haben. Einige Ideen führe ich zum gemeinsamen Mitdenken hier einmal aus. Diese können gern von denen, die bis hier schon gelesen haben, in der Vereinsgruppe diskutiert werden. Bitte aber nur dort oder hier und nicht an anderen Stellen auf Facebook – wir wollen ja auch da für mehr Ordnung und Struktur sorgen.

Erholungszeiten – eine Erste-Hilfe-Maßnahme

Klar ist, dass hin und wieder wir die gesamte Fläche sperren müssen, um in Ruhe einige Sachen zu warten und eben wie gestern ungestört den Bestand aufnehmen zu können. Das kann ich zum Beispiel nur schwer, wenn mir fremde Hunde und Menschen zwischen den Beinen rumrennen. Auch sind kurze Zeiten der Schließung für dringende Pausen wie Abtrocknen von Schlammpfaden notwendig.

Aber: Eine wirkliche Erholung kann bei einer Schließung oft nur nach mindestens drei bis vier Wochen eintreten. Gras wächst nunmal nicht so schnell nach und ist auch nach ein paar Tagen noch nicht wieder für Hundemassen robust genug. Also kann eine Schließung von mehreren Tagen bis zu einer Woche nur einige Probleme beseitigen. Wir müssen andere alternativen finden.

Abtrennen von Flächen – aber wie am besten?

Alternativ müssen hin und wieder Teile des Hundewaldes für längere Erholungsphasen geschlossen bzw. abgetrennt werden. Feste Zäune dazu können und wollen wir sicher nicht aufstellen, denn der Hundewald ist keine Kombination von Parzellen sondern eine große Gesamtfläcche.

Möglich wäre auch ein Schafszaun. So einen hatten wir z.B. bei der Eröffnung um unseren Pavillion herum aufgebaut, um die Vierbeiner vom Kuchen fern zu halten. Dort haben sich aber schon einige Nachteile gezeigt. Der Zaun wurde von einigen Vierbeinern als Herausforderung gesehen und leider einige Halter haben trotz unserer Anwesenheit nicht wirklich Interesse gezeigt, das zu unterbinden. Wie soll das dann erst sein, wenn wir nicht daneben stehen? Zudem ist der Zaun – wenn Hunde da unkontrolliert dagegen rennen – eine nicht zu vernachlässigende Verletzungsgefahr. Wir könnten zwar statt dem jetzigen „Auf eigene Gefahr“ ein zusätzliches Schild mit „wirklich auf eigene Gefahr“ anbringen – aber ob das dem lesefaulen unmotivierten Besucher auffällt? Und am Ende leidet sein Hund oder folgende Hunde, die über das „Ergebnis“ stolpern und sich drin verfangen.

Momentan verfolge ich die Idee, den Schafszaun mit massiveren Einschlagpfosten zu stabilisieren, so dass auch der übliche neugierige unkontrollierte Hund daran scheitert oder zumindest für den nächsten Vierbeiner keine hohe Gefahr entstehen lässt. Aber so wirklich bin ich selbst davon noch nicht überzeugt.

Ihr seid gefragt

Das waren jetzt meine ersten Ideen. Jetzt bin ich auf die produktiven Antworten gespannt, die vielleicht den Stein der Weisen in Bezug auf unseren Hundewald beinhalten – oder sich vielleicht der idealen Idee zur Erholung der Fläche weitestgehend annähern. Denn manchmal ist man selbst zu dicht am Problem dran, um das klar sehen und lösen zu können.

Wartungsarbeiten Samstag & Sonntag (17./18.11.2018)

Der Hundewald ist von Samstag, 17.11.2018 morgens bis Sonntag, 18.11.2018 abends wegen Wartungsarbeiten geschlossen.


Leider haben es viele Besucher nicht für nötig gehalten, uns bei den Wartungsarbeiten gestern in Ruhe zu lassen und sind trotz eines „gesperrt“-Schildes und dem ständigen Hinweis unserer Helfer munter über die Wiese getrabt. Nicht nur dass wir sauer sind, weil wir nicht vernünftig arbeiten konnten, nein, auch die ignorante Haltung uns gegenüber, die mit viel Aufwand den Hundewald gestalten und in Schuß halten, ist nicht erträglich.

Und so müssen wir unser Wochenende opfern, um die eigentlich für gestern angesetzten Arbeiten nun durchzuführen. Da wir die Zeiten nicht genau abschätzen können und auch ungern wieder mehr darüber diskutieren als arbeiten wollen, ist der Hundewald das gesamte Wochenende gesperrt. Zudem hat die Wiese dann auch mal zwei Tage der Erholung.


Wir setzen auf euer Verständnis. Wer helfen will, kann sich gern mit uns in Verbindung setzen. Es gibt immer viel zu tun.

Wartungsarbeiten: 22.-26.10.18, 07:00-14:00 Uhr

Ab und zu muss es mal sein: Wir schließen den Hundewald für Wartungsarbeiten. Aber keine Angst, nur während der Arbeiten wird der Hundewald zu sein. Und das ist in der Woche von Montag, 22.10.2018 bis Freitag, 26.10.2018 nur jeweils die Zeit von 07:00 Uhr bis 14:00 Uhr der Fall. Ab 14:00 Uhr wird der Hundewald wie gewohnt nutzbar sein. Passt aber bitte bei den frischen Baustellen auf Eure Hunde, Euch und natürlich auf die Baustelle auf – sonst müssten wir komplett für die Wartungszeiten schließen.

Übrigens: Das ganze finanziert sich nicht von allein- unterstützt uns. Wie? Oben unter „Mitmachen“ findet ihr mehr.