Unsere Regeln

Auf der Freilauffläche ist eine kurze Version unserer Regeln zu finden. Hier sind diese noch einmal aufgeführt und um einige Ausführungen ergänzt.

Regel 1

Unsere Wiese – Unsere Regeln. Wer die Fläche nutzen will, muss sich daran halten.

Ohne Regeln geht es nicht. Denn wenn umso mehr Hunde und Halter unsere Freilauffläche nutzen wollen, umso wichtiger sind gemeinsame Grundregeln.
Die Regeln hier ersetzen aber nicht die normalen Regeln für den Umgang mit Hunden und bei Hundebegegnungen, sie ergänzen diese. Sie haben auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Zusätzlich können besonderer Situationen oder Einzelfälle andere Regeln oder Hinweise erfordern. Diese Regeln im Sonderfall haben dann stets Vorrang vor den allgemeinen Regeln und Hinweisen. Auch können Ausnahmen von den Regeln erfolgen.

Regel 2

Nutzung auf eigene Gefahr, jeder haftet für seinen Hund und das damit verbundene Risiko. Kein Winterdienst.

In einer Wiese kann es immer ein Stolperloch geben, andere Hunde oder können unvorhersehbar handeln. Daher darf die Fläche nur auf eigene Gefahr genutzt werden.

Es gibt keinen Winterdienst. Unsere Freilauffläche soll so natürlich wie möglich sein, also bitte aufpassen bei der Nutzung.

Regel 3

Haftpflicht ist Pflicht – für jeden Hund, ohne Haftpflicht darf die Fläche nicht benutzt werden.

Eine Haftpflicht ist auch für die Hunde erforderlich, die nach den gesetzlichen Vorgaben diese nicht zwingend benötigen. Dennoch steht hier der gleiche Schutz aller Hunde und deren Halter im Vordergrund, so dass wir für die Fläche von jedem verlangen, dass er eine solche Versicherung für seinen Vierbeiner abgeschlossen hat.

Wir behalten uns vor, im Einzelfall einen Nachweis über eine entsprechende Versicherung zu fordern.

Regel 4

Hundehaufen und Abfall wegräumen, im Zweifel auch die Haufen eines anderen Hundes.

Eigentlich ist das ja selbstverständlich – aber wir wollen hier noch einmal deutlich machen, dass jeder Benutzer dazu beitragen soll, dass unsere Freilauffläche auch frei von Abfällen und Hundehaufen bleibt.
Auf jeden Fall sollte jeder seine eigenen Abfälle und die Hinterlassenschaften seines Hundes entsorgen. Auch wenn Hundekot an sich natürlich ist, in der Menge auf einer begrenzten Fläche ist das aber schädlich für unsere Pflanzen. Daher die bereitgestellten Beutel und Mülleimer nutzen oder die eigenen Beutel nehmen.

Gegenseitige Rücksicht erfordert auch, dass man auch im Zweifel die Hinterlassenschaften von anderen entfernt. Natürlich hätte der dort Verantwortliche das selbst machen können, aber aus welchen Gründen auch immer das unterlassen geblieben ist, bitten wir jeden der folgenden Nutzer dann dies wegzuräumen. Denn im Zweifel müssten wir das noch später machen und das geht dann auch von unserer Zeit für die Pflege der restlichen Anlage ab. Und wer uns das überlässt, der hätte es selbst auch machen können. Daher gilt: Jeder soll sich verantwortlich fühlen.
Anmerkung: Bei größeren Schäden oder Abfällen bitte uns schnellstmöglich informieren, dass wir uns darum kümmern können. Schließlich soll alles so schnell wie möglich wieder in Ordnung sein.

Auch wenn es in der Regel nicht ausdrücklich steht: Jeder beseitigt alle Hinterlassenschaften seines Hundes. Dazu gehören auch z.B. Veränderungen wie Löcher, die der Vierbeiner gebuddelt hat. Grundsätzlich ist das Buddeln auf der bewachsenen Fläche im Übrigen ohnehin nicht erwünscht. Es soll ja keine Mondlanschaft entstehen.

Regel 5

Kein Glas, kein Alkohol, keine Speisen mitbringen oder verzehren – normale Getränke sind erlaubt.

Glas hat grundsätzlich nichts auf einer Freilauffläche zu suchen. Natürlich sind damit keine Brillen oder Objektive von Kameras gemeint, aber Gläser, Flaschen und ähnliche Gefäße aus zerbrechlichen Materialien müssen draußen bleiben. Hier gibt es bessere Alternativen aus anderen bruchsicheren Materialien.

Der Hundewald ist auch keine Picknickfläche. Speisen sind nicht erlaubt. Denn Hunde mit ihren feinen Nasen riechen das als mögliche Nahrung und dann ist auch später noch unnötiger Stress vorprogrammiert. Zudem besteht dann kein Risiko, dass Essensreste auf der Fläche zurück bleiben.
Alkohol hat auch nichts auf unserer Fläche zu suchen.
Zulässig sind alkoholfreie Getränke in bruchsicheren Flaschen (z.B. Edelstahl). Die Wasserflasche für den Hund oder die Schorle für Frauchen darf mit.

Regel 6

Keine läufigen Hündinnen, auch wenn niemand sonst da ist.

Eigentlich hat jeder Halter von Rüden oder unkastrierten Hündinnen schon die stressbedingten Reaktionen der Rüden erlebt, wenn auch nur ein Restgeruch einer läufigen Hündin zu spüren ist. Da wir den Stress für alle Vierbeiner minimieren wollen, dürfen läufige Hündinnen nicht auf die Fläche.

Das Verbot gilt auch für die Zeiten, wo sie allein auf der Fläche wären – denn der Geruch bleibt noch lange da.

Regel 7

Immer den Hund und die Situation unter Kontrolle halten, jederzeit eingreibereit sein.

Ein Schwätzchen hier, eine Zigarette dort – und der Hund ist unbeobachtet. So sieht man das oft und so wollen wir das aber nicht. Natürlich haben wir nichts gegen einen Austausch mit anderen Haltern. Nur muss jederzeit der eigene Vierbeiner und möglichst auch die anderen in der Umgebung im Blick behalten werden. Jede verspielte Situation kann sich blitzschnell ändern und ein Eingreifen erfordern.

Gleiches gilt auch für „Ausflüge“ der Hunde ins Gelände. Natürlich soll ein Hund sich auch austoben. Nur sollte jeder Halter darauf achten, was sein Hund gerade wo macht und ob andere Hunde davon betroffen sind. Bei Hunden, die auch gern mal verschwinden, sollten Halter danach nachsehen, ob der Hund nicht irgendwelchen Mist gemacht hat. Das betrifft gerade auch buddelnde Hunde – hier sollten Halter ebenfalls lieber noch einmal nachsehen, ob nicht noch Löcher wieder zu beseitigen sind.

Regel 8

Leinen und Geschirre ab, die behindern und haben ein Verletzungsrisiko. Halsbänder und Maulkörbe sind in Ordnung.

Beim Spiel der Hunde untereinander sind Leinen und Geschirre im Weg. Sie erhöhen für alle beteiligten Vierbeiner die Verletzungsgefahr erheblich. Schnell bleibt eine Pfote irdendwo im Geschirr hängen, schlingt sich eine Leine um Körper und Beine. Zusammen mit der Geschwindigkeit des Spiels sind Verletzungen schneller da als wir unsere Vierbeiner zur Ruhe rufen können. Daher bitte vor oder unmittelbar nach dem Betreten der Fläche die Geschirre und Leinen ablegen.

Und was ist mit Jacken und Mäntel für die Hunde, wurden wir gefragt. Das sollte eigentlich klar sein, denn hier ist die Verletzungsgefahr noch viel höher als bei einem Geschirr – und das nicht nur beim eigenen Hund. Also sind selbstverständlich auch Jacken und Mäntel unerwünscht.


Halsbänder sind in Ordnung und zu empfehlen. So hat jeder auch die Möglichkeit, einen Hun festzuhalten.

So gefährlich ein Hund mit einem Maulkorb auch aussieht – er schützt den Hund selbst und auch die anderen Hunde. Daher sind Maulkörbe auch erlaubt, da sie ein ungefährliches Spiel fördern, welches ohne diesen Maulkorb vielleicht nicht möglich wäre.

Regel 9

Eingreifen – kein Mobbing, wenn immer nur ein Hund gejagt wird oder er Schutz sucht. Rücksicht auf andere nehmen.

Leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass nicht jeder Halter zwischen einem niedlichen Spiel und einem Mobbing unterscheiden kann. Daher findet diese Regel auch ausdrückliche Erwähnung hier. Auch unter Hunden ist Mobbing oft zu beobachten und sollte verhindert werden.

Immer wenn ein Spiel zwischen zwei oder mehreren Hunden einseitig wird, also immer der gleiche Hund verfolgt wird oder wenn ein Hund Schutz bei seinem Frauchen sucht, spricht viel gegen ein ausgewogenes soziales Spiel und viel für ein Mobbing.

Regel 10

Keine gewerbliche Nutzung, weder Waren noch Dienstleistungen.

Die Fläche soll kein Marktplatz für gewerbliche Angebote werden. Also dürfen hier keine Waren gewerblich angeboten werden. Private Angebote von Hundehalter zu Hundehalter sind in Ordnung, wenn davon keine Belästigung der anderen Nutzer ausgeht.

Gleiches gilt für Dienstleistungen. Die Fläche ist keine kostenlose Ersatzfläche für Hundeschulen oder andere Anbieter. Auch hier sind Ausnahmen vorstellbar, wenn von diesen keine Belästigung ausgeht. So zum Beispiel die Begleitung eines Hundes und dessen Halters durch einen Trainer zur Analyse des Verhaltens. Im Zweifel ist vorab der Vorstand zu fragen.

Fehlt noch etwas? Ist etwas nicht verständlich? Dann bitte einfach uns fragen. Wir helfen gern weiter.